Juno
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So, nun habe ich es gestern endlich geschafft diesen Film zu sehen (nachdem ich einen Monat oder mehr drauf gewartet hatte). Und ich wurde nicht enttäuscht. Aber ersteinmal zur Handlung.
Die 16jährige Juno ist schwanger. Hat ‘nen Braten in der Röhre. Wie auch immer, ihr war langweilig, also hatte sie Sex mit ihrem besten Freund, Paulie.
Und was macht Frau/Mädchen wenn sie schwanger ist? Richtig, erst mal die Freundin anrufen. Das macht Juno mit ihrem Hamburger-Telefon(!). Und bekommt dann den Vorschlag, das Kind zur Adoption freizugeben. Und das mcht Juno auch, nachem sie die ganze Sache ihrem Vater und ihrer Stiefmutter gebeichtet hat. Die passenden Stiefeltern sind auch schon gefunden, und zwar in dem wohlhabenden Ehepaar Vanessa, die wegen fehlender Kinder wohl einen kleinen (psychischen) Knacks zu haben scheint, und Mark, der von seiner Frau eingeengt wird, aber doch ziemlich cool ist, immerhin spielt er Gitarre und steht aus Splatterfilme.
Und in den folgenden 9 Monaten passiert dann so einiges, aber davon genug.
Der größten Pluspunkte des Films sind seine glaubhaften, lustigen und interessanten Charaktere und die toll geschriebenen Dialoge. Der Film bezieht seine Komik nicht aus Slapstickeinlagen oder dreckigen Witzen wie so mancher American Pie-Verschnitt, sondern vor allem aus den Dialogen. Beispiel:
Juno zu Vanessa: „Ihr hättet nach China gehen sollen. Ich habe gehört die verteilen dort Kinder wie Gratis-iPods. Sie stecken die in so Kanonen und scheißen sie bei Sportveranstaltunegn in die Luft“
Juno: „Ich bin eine Legende. Sie nennen mich schon den verunglückten Wal“
Vanessa: „Und du wirst das wirklich tun?“ (ihnen das Kind überlassen) Juno: „Ja, wenn ich es jetzt hätte würde ich es euch sofort geben. Aber im Moment sieht es noch aus wie eine Kaulquappe, also denke ich wir sollten es noch ein wenig…knuddeliger machen.“
Es sind die kleine Lacher die beim Film aufkommen.
Und während der Laufzeit von 96 Minuten geht einem einfach das Herz auf und man genierß es diesen toll gemachten Film zu sehen (so war es zumindest bei mir).
Besonders herausheben muss ich noch die darstellerische Leistung von Ellen Page (Juno), die ihre Rolle wirklich super spielt und die sicher bald in größeren Produktion zu sehen sein wird. Außerdem hat mir der Soundtrack sehr gut gefallen, die Songs passen super zur Stimmung des Films.
Also Fazit: 9/10 Punkte Anschauen!

[...] handelt es sich mal wieder um einen Indie-Film, eine dieser kleinen Dramedys à la Juno oder Alles ist erleuchtet, wie ich sie in letzter Zeit so gerne [...]
Filme im Schnelldurchlauf…Juni 09 « Marco’s Weblog schrieb dies am 2009/07/02 um 14:31