Stressbewältigung.

•2010/02/01 • Hinterlasse einen Kommentar

Hilfe, meine Nerven! In den letzten tagen fing’s echt schon wieder an, schmutzig und belastend zu werden im Bereich meines Wohlbefindens und meiner Geduld.

Begonnen hat dieser Zustand schon am frühen Freitagabend, denn natürlich können gemütliche Chillplanungen in kleiner Runde in keinster Weise geheimgehalten werden und es wird sich fleißig beim Papa, sprich mir, gemeldet. Nätte dünne Menschen die sowieso gleich aufm Sofa pennen sind da kein Problem, komische andere Leute die mit niemanden aus der Runde etws zu tun haben schon eher. Vor allem wenn bei drei verschiedenen Leuten angerufen wird, holy shit ö.Ö

Auch die an sich wirklich gute Aktion selbst wurde dann durch unverständliche östrogenetische Ansichten leicht dérangiert, aber dann müssen halt Prioritäten anders gesetzt werden. Dafür lief’s Kickern gut :)

Samstag war dann in Stuttgart erstmal das Parkhaus voll und beim verlassen desselbigen wollte der Bezahlautomat das Ticket nicht annehmen, man sieht: nur Stress. Samstagabend wollte ich dann ganz gemütlich allein sein und einw enig was lesen und Serien nachholen, was kommt: Anruf, haste Zeit? Klar hab ich, in dem Fall sogar gerne, nur blöd wenn der Film dann schlecht ist, mehr dazu natürlich in der entsprechenden Blogreihe dann. Immerhin war der Abend an sich wie immer dank Madame La Princesse sehr entspannend.

Heute dann der Schock: Aufgrund einer unerklärlichen, seltenen Fehlleitung in meinem Hirn ging ich lange Zeit davon aus, die ersten sieben Seiten meiner Seminararbeit erst nach den bald anstehenden Ferien abgeben zu müssen. Ist nicht, am 11. ist der Termin. Bedeutet mehr als eine Woche weniger, was mich echt total annervt und stresst. Ein entsprechender Arbeitsplan reift zwar schon in meinem Kopf, dieser ist aber mit fast täglicher Arbeit verbunden, und wer mich kennt weiß dass ich das eh nicht schaffe und dementsprechend zwei Tage vor Schluss anfangen werde die Nacht durchzuarbeiten.

Was tut man also gegen den aufkommenden Ärger/Stress? Erstmal Verstärker an, Distortion auf Anschlag und rummetallen, musste soweiso für morgen üben. Danach dann werde ich meinerseits östrogenetisch: Süßigkeiten in Form von Knabberbrezeln, Gummibärchen und Schoko-Hasselnuss-Riegeln. Dazu  dann noch ein wenig Heaven Shall Burn und schon geht’s a bisserl besser:

(Achtung, harte Musik mit Geschrei!)

Heaven Shall Burn – Endzeit   Metalcore

Wer sich Gitarrenmusik der härteren Gangart nicht zugesprochen fühlt und eher in Richtung elektronisches schielt, dem sei folgendes empfohlen:

Justice – NY Excuse  Electro

Wunderschöne Sachen zum Entfrusten und flippen, genau wie das nun anstehende Training, da kann ich wenigstens mal den Lux abgrätschen und “woah fett gegeben” sagen.

Das war mal ein spontaner, umgangsprachlicher und offener Beitrag, bald wird’’s wieder kryptischer ;)

Nachtschicht oder: So wie einst Real Madrid

•2010/01/24 • 2 Kommentare

Nach kurzer Pause melde ich mich zurück mit dem Spielbericht vom Wochenende:

Nachdem das Hinspiel eine eher unterklassige Begegnung war, bedingt durch die personelle Schwächung bei Team Gerlingen und der zwar bemühten, aber unspektakulären Leistung von Team Nachtschicht, trat man am vergangenen Freitag also zum Rückspiel an.

Spielertrainer, Kapitän und Nummer 10 musste einige leistungs- und terminbezogene Wechsel vornehmen, trotzdem gelang es ihm den Kader aufzustocken, sodass es nun immerhin zu siebt losging. Beschwingt durch Freiverzehrgutscheine, ein bisschen Vortrinken, einen 50€-Fund und ein allgemein gutes Gefühl wollte man den Spielort betreten, die Halle schien allerdings komplett ausverkauft zu sein, wodurch man ersteinmal bis zum Eintritt warten musste…

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Filme im… Dezember 09 – DVD

•2010/01/10 • Hinterlasse einen Kommentar

Wie auch im Kino habe ich von der Silberscheibe drei Filme gesehen.

Identität

Nick and Norah’s Infinite Playlist

Ice Age 3

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Filme im… Dezember 09 – Kino

•2010/01/04 • 1 Kommentar

Dezember ist Kinomonat:

Avatar – Aufbruch nach Pandora

Zombieland

Zweiohrküken

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The New Year

•2010/01/01 • Hinterlasse einen Kommentar

2010 ist jetzt. Mutet mir noch komisch an, ein neues Jahrzent. Mal sehen was es so bringt.

2010 begann für mich heute um 16.30 Uhr. Da wurde ich geweckt, ansonsten hätte ich wohl noch länger gepennt. Wäre vielleicht besser gewesen, denn der Stubentiger der sich in meinem Körper breit gemacht hat hat mich erstmal umgehauen. Jetzt sitze ich halt da, höre schön ruhige Musik und komme erstmal klar mit 2010.

2010 wird für mich auch das Jahr der Volljährigkeit. 18, allein Autofahren, alles was dazugehört. Wir werden sehen was draus wird :D .

2009 war in seiner Gesamtheit eigentlich ein gutes Jahr. Schulisch, sportlich und auch persönlich. Eindeutiger Höhepunkt die Sommerferien mit dem Spanienurlaub und ein paar wundervollen Tagen Bodensee mit den bäschten.

2009’s Herbst und Winter, eigentlich meine liebsten Jahreszeiten, fielen hingegen eher ernüchternd aus. Das Wetter war extrem komisch, der VfB war komisch, ich war auch komisch, teilweise echt gestresst. Hinzu kommt dass in den letzten Tagen wieder Zustände auftraten, von denen ich mir eigentlich vorgenommen hatte fernzubleiben. Aber es geht wohl nicht komplett ohne bei mir, wassollimachen. Hinzu kommt dass ich dieses Jahr Weihnachten und den Jahreswechsel nicht so bewusst wahrgenommen habe wie sonst. An Silvester war dies vielleicht auch teilweise dem Pegel geschuldet, aber in beiden Fällen war es so, dass ich so nichtsahnend vor mich herlebte und ZACK war plötzlich der 24. beziehungsweise der 31. Dezember. Keine Chance für mich, in Stimmung zu kommen, oder wirklich zu spüren und wahrzunehmen, was diese Tage ausmacht. Schade.

2009 ist weg, und ich werde wohl vor allem oder gar ausschließlich den Sommer in bleibender Erinnerung behalten.

2010 ist da, und ich wünsche allen die hier lesen, dass es ein gesundes, spannendes und in jeder Hinsicht erfolgreiches Jahr wird.

Death Cab For Cutie – The New Year Indie-Rock

Motion City Soundtrack – Together We’ll Ring In the New Year Indie-Rock


Kopfsache

•2009/12/15 • Hinterlasse einen Kommentar

Bayer Leverkusen – VfB Stuttgart  4:0

VfB Stuttgart – VfL Bochum 1:1

Markus BabbelChristian Gross 0:1 (Trainerwechsel)

VfB Stuttgart – Unirea Urziceni  3:1

FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart 1:1

Ein paar Krawallmacher, ein Trainerwechsel, und schwupps erreicht eine bis dahin komplett indisponierte Mannschaft mit einer sehr überzeugenden Leistung den Einzug in das Achtelfinale der Champions League.

Plötzlich werden die Chancen, die auch vorher schon gut rausgespielt, jedoch versemmelt wurden, von den beiden “Fehleinkäufen” schlechthin, Marica und Pogrebnyak, verwandelt. Ein Aliaksandr Hleb erreicht zwar immer noch nicht Normalform, schafft es aber immerhin, seine Bein in schnellerer Frequenz zu bewegen. Und die Mannschaft bricht zwar imemrnoch in der zweiten Halbzeit ein, steht aber hinten sicher genug um eine Führung zu verteidigen.

Zu erklären ist dass sicher nicht durch die Trainingsmethoden des neuen Trainers (waren ja nur frei Tage) und auch nicht durch einen plötzlichen Talentschub bei den Spielern. Nein, bei Berufsfußballern scheint es so einen kleinen Schalter im Oberstübchen zu geben, der in vielen Fällen komischerweise bei einem krisenbedingten Trainerwechsel von “totaler Mist” auf “guter Fußball” umzuspringen scheint. Ich hoffe nur dass dieser Schalter in der Rückrunde mal, vielleicht auch dank Trainer Christian Gross, auf  “Erfolg” geschaltet bleibt, zumindest aber auf “Klassenerhalt”, was mit diesem Kader ja wohl Pflicht sein muss.

Die Sicherung des dem Namen Lehmann zugehörigen Schalters scheint aber mittlerweile komplett durchgebrannt zu sein. Was in dessen Kopf abgeht, maße ich mir hier nicht an erklären zu wollen. Ich weiß nur dass er aus meiner Sicht so nicht mehr haltbar ist und eigentlich kein Spiel mehr für den VfB absolvieren sollte.

Da spielt der VfB im Auswärtsspiel gegen Mainz ebenso ansehnlich und überzeugend wie gegen Urziceni, führt bis zur 87. Minute mit 1:0. Die Mainzer hätten wohl noch lange so weiterspielen können, sie wären nicht zum Torerfolg gekommen. Wäre da nicht unser bis dahin ob seiner Leistungen und Führungsqualitäten geschätzter Keeper Lehmann, der meint, er müsse eine Privatfehde mit Mainz-Stürmer Bancé per Tätlichkeit zu Ende bringen.

Eine unglaublich dumme Aktion, die den VfB extrem wichtige zwei Punkte und mich und wohl viele andere Fans die Nerven gekostet hat. Zwei Punkte, die uns weiter gen erste Tabellenhälfte gehoben hätten, zunichte gemacht von einem Aussetzer eines einzelnen Spielers, wo sich doch alle bis dahin mental und spielerisch gefangen hatten.

Kopfsache eben.

Filme im… November 09

•2009/12/08 • Hinterlasse einen Kommentar

Den November über durfte ich einen Freimonat Sky genießen und habe dementsprechend dort Filme geschaut:

Funny Games U.S.

Wanted

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Ein Morgen danach.

•2009/12/07 • 2 Kommentare

Ich wache auf, es ist kein plötzliches Erwachen, eher ein langsames aus-dem-Nebel-treten.

Ein erstes Umdrehen, dabei lässt der schiere Schwung der Bewegung, in Zusammenarbeit mit den zahlreichen Bieren,  mein gesamtes Blickfeld einen Salto vollführen.

Immerhin liege ich in meinem Bett, meinem eigenen bequemen Bett. Da lässt es sich gut über die eigene Zerstörtheit stöhnen und jammern, am besten in der Embryohaltung.

Noch wage ich es nicht, über die Begrenzung meines Hochbettes in die Untiefen meines kleinen, bescheidenen Räumleins zu blicken, und ich beschließe, das auch nicht vor 13 Uhr 30 zu tun, was laut meinem Wecker in 28 Minuten eintreten wird.

Da beginnt mein Mobiltelefon, mit den krassen BigBeat-Klängen von The Prodigy zu läuten. Assoziationswütig wie mein pochender Kopf nunmal ist, denke ich: Prodigy, Wunderkind…ja, so hab ich mich gestern Abend auch gefühlt. Erste Erinnerungsfetzen also, gut.

Zum zweiten und auch zu einem dritten Mal wird mir “The writings on the wall, they won’t go away” entgegengerufen, was bei mir ankommt ist aber eher so etwas wie: “Hangover in your head, it won’t go away”.

Ich rege mich also erstmal nicht, ist auch viel zu gemütlich so. Gemütlicher könnte es eigentlich nur noch in einer Badewanne voller leckerer Getränke sein.

Getränke! Das ruft wieder etwas hervor. Wie kurze Blitze habe ich vor meinem Auge Tiere mit Geweih, irgendetwas pflaumiges sowie San Francisco’sche Qualitätsprodukte. War also wieder durcheinander, was meinen Schädel erklärt.

Ein leichter Lufthauch umschmeichelt meine Nase, die aus meinem Unterschlupf aus Decke und Kissen hervorragt. Ein Lufthauch ist in einem eigentlich geschlossenen Zimmer eigentlich etwas ungewöhnliches, also drehe ich mich einmal um die eigene Achse (inklusive kurzer gratis Karusselfahrt) und blicke in Richtung Fenster. Tatsächlich offen.

Bin ich etwa heimgeflogen und durch’s Fenster rein? Durch die Lüfte geirrt auf der Suche nach dem Heimweg? Möglich. Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, gerade angesichts der Tatsache, dass es zu dieser mittaglichen Uhrzeit dunkel ist da draußen.

Dunkel heißt in diesem Fall ein rätselhafter Grauschleier, der in der Luft liegt. Keine fünfzig Meter weit kann man sehen, es ist als blickte man durch einen Vorhang von Rauch. Rauch, der nächste Auslöser. Rauch, Zigarre, die in mein Gesicht gepustet wird. Ich erinnere mich.

Durch dieses mysteriöse Bild neugierig geworden, wickele ich mich doch mal aus meinem Nest und robbe in Richtung Leiter. Ein kurzer Blick nach unten…

…und wieder Erstaunen. Ein Morgen voller Überraschungen. Dafür dass ich durch das Fenster hereingekommen war, war der Boden meines Zimmers in einem katastrophalen Zustand. Spuren eines Streits waren zu sehen, Klamotten überall.  Eher ein stiller Streit, keine Zerstörung (wie sie eher in meinem Kopf zu finden war), aber Unordnung. Beunruhigende Unordnung, ich mag doch eigentlich zwischenmenschlich und zimmermäßig geordnete, klare Verhältnisse.

Ich steige also die seltsam lange Leiter herunter in Richtung Erdboden. Waren das nicht mal nur 8 Stufen? Als ich bei 42 angekommen bin, komme ich endlich an. Slalom durch die Trümmer, ein besorgter Blick aus dem gähnenden offenen, Fenster.

Ich öffne meine Tür, alles leer. Um diese Zeit sollten eigentlich entweder der Fernseher laufen, oder aber zumindest PC-Geräusche aus dem Zimmer meines Bruders nebenan zu hören sein. Stattdessen pfeift der Wind durch die Gänge, fehlt nur noch der Strohballen aus den Italowestern.

Stille also, und grauer Nebel der sich immer weiter vorschiebt. Plötzlich aber gestört durch ein letztes “Omen” von Prodigy. Mir wird es zu bunt, ich nehme mein Handy und werfe es gegen die Wand. Da liegen die Einzelteile, verteilt zwischen den Streitspuren in meinem Zimmer. Und dann beginnt es wieder, der Klingeltön tönt von Neuem…

Ich wache auf, es ist ein plötzliches Erwachen, kein so langsames ausdämmern.

Grund meines Erwachens ist mein Handy. Mein SMS-Sound, entnommen aus einem Prodigy-Song lässt mich aufschrecken. Es ist 11 Uhr 31 und ich hab einen richtig dicken Schädel.

Teeniekomödie In Echt

•2009/11/24 • Hinterlasse einen Kommentar

Der Montag entwickelt sich so langsam aber sicher zum Geschichtentag, es ist ja schließlich auch das Wochenende, bei dem zumeist zumindest hoffentlich etwas passiert ist, vorbei. Auch am heutigen Montag war wieder ein Wochenende vorbei, und mir ist wieder und zum ersten mal so richtig heftig aufgefallen: Mein Leben beziehungsweise mein Lebensumfeld ist allgemein, nüchtern, soziologisch betrachtet eine Standard-Highschool-Teenie-Komödie à la American Pie oder Eine wie Keine und Co…

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Pink-Eye Paranoia über die Volle Distanz

•2009/11/14 • 1 Kommentar

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Diagnose: Lila-gelbes Auge, gerade m Prozess des Abklingens.

Unter der Woche sah das ganze noch einiges schlimmer aus, und so war mir immerhin wenig schmeichelhafte Aufmerksamkeit sicher.Und wer den Schaden hat braucht für den Spott ja eh nich zu sorgen,

Wer hier liest, sollte die gesamte Geschichte zumindest teilweise kennen (:P), wer nicht, hier der exklusive Live-Ticker in der Nachzusammenfassung:

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